Pflanzen
Margeriten anbauen
Margeriten verleihen Terrassen, Blumenbeeten und Pflanzgefäßen eine fröhliche, gartenfrische Ausstrahlung. Ihre zarten Blütenblätter umgeben eine leuchtende Blütenmitte – ein klassischer Margeriten-Look, der sowohl in schlichten als auch in farbenfrohen Pflanzkombinationen wunderbar zur Geltung kommt.

Je nach Sorte können die Blüten weiß, gelb, rosa oder in anderen zarten Farbtönen erstrahlen. Bei ausreichend Licht und der richtigen Bewässerung können diese Pflanzen unter geeigneten Bedingungen über einen langen Zeitraum hinweg blühen.
Den richtigen Standort wählen
Margeriten (botanisch: Argyranthemum frutescens) sind mehrjährige, aber frostempfindliche Pflanzen, die in kühleren Klimazonen oft als einjährige Sommerblumen kultiviert werden. Sie bevorzugen einen sonnigen Standort, an dem sie täglich mehrere Stunden direktes Sonnenlicht erhalten.
Eine helle Terrasse, ein sonniges Beet oder ein sonniger Balkon bieten ideale Bedingungen. In Regionen mit sehr heißem Sommer kann ein gewisser Schutz vor der intensiven Nachmittagssonne helfen, Stress für die Pflanzen zu vermeiden. Eine gute Luftzirkulation ist wichtig, da dichtes Laub nach dem Gießen oder bei Regen nur langsam abtrocknet. Achten Sie darauf, den Pflanzen genügend Platz zu geben, damit sie sich ausbreiten können, und stellen Sie Pflanzgefäße nicht an Orte, an denen die Luft kaum zirkulieren kann.
Den richtigen Boden vorbereiten
Gesunde Wurzeln benötigen einen Boden, der ausreichend Feuchtigkeit für das Wachstum speichert, überschüssiges Wasser aber gut ableitet. Margeriten gedeihen am besten in fruchtbarer, durchlässiger Erde. Lockern Sie bei Gartenbeeten den Boden vor dem Pflanzen auf und arbeiten Sie bei Bedarf Kompost ein, um die Bodenqualität zu verbessern. Vermeiden Sie Standorte, an denen sich nach Regenfällen regelmäßig Wasser staut, da dauerhafte Nässe die Wurzeln schädigen kann.

Zum richtigen Zeitpunkt pflanzen
Der optimale Zeitpunkt für die Pflanzung hängt vom jeweiligen Klima ab. Da Margeriten frostempfindlich sind, sollten Sie mit dem dauerhaften Auspflanzen ins Freie warten, bis keine Frostgefahr mehr besteht.
Heben Sie beim Einpflanzen ein Loch aus, das groß genug für den Wurzelballen ist. Setzen Sie die Pflanze in derselben Tiefe ein, in der sie zuvor im Topf stand, füllen Sie das Loch wieder auf und drücken Sie die Erde rundherum leicht an.
Gießen Sie die Pflanze nach dem Einsetzen, damit sich die Erde gut um die Wurzeln schließt. Wenn Sie mehrere Margeriten zusammenpflanzen, achten Sie auf den für die jeweilige Sorte empfohlenen Pflanzabstand. So haben die ausgewachsenen Pflanzen ausreichend Platz, um sich zu entfalten, ohne dass sie zu dicht stehen.
Gießen – aber mit Maß
Während der Wachstumsphase benötigen Margeriten regelmäßig Feuchtigkeit, doch die Wurzeln dürfen nicht in Staunässe stehen. Prüfen Sie vor dem Gießen die Bodenfeuchtigkeit, anstatt sich an einen starren täglichen Zeitplan zu halten. Wenn sich die oberste Erdschicht trocken anfühlt, gießen Sie die Pflanze gründlich im Wurzelbereich. Achten Sie darauf, dass überschüssiges Wasser abfließen kann – dies ist besonders bei Margeriten in Kübeln oder Töpfen wichtig. Bei warmem, trockenem Wetter müssen Pflanzen in Gefäßen unter Umständen häufiger gegossen werden als solche, die im Gartenbeet wachsen.
Vermeiden Sie es, beim Gießen das Laub zu benetzen. Wenn Sie das Wasser gezielt auf die Erde geben, bleiben die Blätter trocken; dies kann dazu beitragen, das Risiko für bestimmte Pilzerkrankungen zu verringern.
Für mehr Blüten sorgen
Das Entfernen verblühter Blüten ist eine einfache Methode, um Margeriten gepflegt aussehen zu lassen. Schneiden Sie den Stängel einer verblühten Blüte bis zu einem Punkt über einem gesunden Blattansatz zurück. Diese Maßnahme – oft als „Ausputzen“ bezeichnet – verhindert, dass die Pflanze unnötig Energie in die Samenbildung steckt, und kann unter günstigen Bedingungen die Bildung weiterer Blüten anregen.
Sollte die Pflanze zu langtriebig oder ungleichmäßig wachsen, kann ein leichter Rückschnitt helfen, eine kompakte Form zu bewahren. Entfernen Sie dabei nicht zu viel auf einmal und verwenden Sie saubere, scharfe Gartenwerkzeuge, um saubere Schnitte zu erzielen. Kontrollieren Sie die Pflanze regelmäßig auf beschädigte Blätter oder ältere Stängel. Wenn Sie diese bei Bedarf entfernen, sieht die Pflanze gepflegter aus, und neues Wachstum kommt besser zur Geltung.
Düngen für gesundes Wachstum
Margeriten profitieren von einer ausreichenden Nährstoffversorgung, insbesondere wenn sie in Kübeln stehen und in voller Blüte stehen. Ein ausgewogener Dünger für blühende Pflanzen kann das weitere Wachstum fördern, sofern er gemäß den Herstellerangaben angewendet wird. Gehen Sie nicht davon aus, dass mehr Dünger auch zu mehr Blüten führt; eine übermäßige Düngung kann ein übermäßiges Blattwachstum begünstigen und die ausgewogene Entwicklung der Pflanze beeinträchtigen.
Auf Schädlinge und jahreszeitliche Veränderungen achten
Kontrollieren Sie die Blätter und Triebspitzen regelmäßig auf Blattläuse und andere typische Gartenschädlinge. Sollte ein Problem auftreten, bestimmen Sie zunächst die Ursache, bevor Sie eine geeignete Bekämpfungsmethode wählen. Das Entfernen stark geschädigter Pflanzenteile sowie eine gute Luftzirkulation tragen ebenfalls dazu bei, die Pflanzen in einem guten Zustand zu halten.
An einem hellen Standort mit fruchtbarem, gut durchlässigem Boden können Margeriten über Monate hinweg für eine attraktive Blütenpracht sorgen. Mit den richtigen Wachstumsbedingungen und einer einfachen Pflege lassen sich Margeriten wunderbar in Kübeln, auf der Terrasse oder in Blumenbeeten kultivieren – sie werden dort schnell zu einem verlässlichen Blickfang.